Mittwoch, 26. August, 19:30
Der Lesekreis der Schwarzen Katze lädt herzlich ein, gemeinsam diese Doku zu Petra Kelly, der feministischen Ikone der Friedens- und Umweltbewegung, zu schauen.

Petra Kelly glaubte daran, dass ein einzelner Mensch die Welt verändern kann – und lebte es kompromisslos vor. In den 1980er Jahren wurde sie zur Ikone der Friedens- und Umweltbewegung, trieb Proteste gegen Atomkraft und Atomraketen an und forderte eine radikale gesellschaftliche Transformation: eine blockfreie Welt ohne Waffen, Frieden mit der Natur. In den USA politisch sozialisiert, geprägt von Vietnamkrieg-Protesten, Bürgerrechtsbewegung und zivilen Ungehorsam, zog sie 1983 für die Grünen in den Bundestag ein. Sie unterstützte die DDR-Bürgerrechtsbewegung, stellte sich Honecker entgegen – und endete mit nur 44 Jahren in einer Tragödie: erschossen von ihrem Partner Gert Bastian. Mit seltenem Archivmaterial und Stimmen von Wegbegleitern zeichnet der Film das Porträt einer sensiblen, unbeirrbaren Frau – ausgezeichnet 2025 mit dem Deutschen Filmpreis (LOLA) als bester Dokumentarfilm und mit dem Grimme Preis 2026 in der Kategorie „Information & Kultur“.
Regie/ Drehbuch: Doris Metz
Deutschland 2024










