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Termine - 04.05.2026

08. Mai: DIE MÖRDER SIND UNTER UNS


Ein Abend des Libertären Filmclubs

DieMoerdersindunteruns

Foto: Eugen Klagemann

Beginn 20 Uhr, Einlass und Küfa ab 19 Uhr

"Die Mörder sind unter uns" ist der erste deutsche Spielfilm, der nach dem Krieg gedreht wurde, Er behandelt die Themen, die die damalige Zeit prägten: Schuld und Bestrafung, Verantwortung und Rechenschaft, Zerstörung und Wiederaufbau. Vor allem die Zerstörung ist im Film allgegenwärtig. "Die Mörder sind unter uns" gilt als erster "Trümmerfilm", eine Bezeichnung für Filme, die zwischen 1946 und 1948 gedreht wurden und die zerstörten Städte zum Thema hatten oder sie zumindest intensiv zeigten. "Deutschland im Jahre Null" von Roberto Rossellini von 1947 ist ein weiteres Beispiel für diese Filme.

Ein Thema, das der Film ebenfalls anreißt, ist die Haltung, die viele Deutsche in der Nachkriegszeit an den Tag legten: die Verdrängung und das "Es muss doch irgendwie weitergehen".

All diese Themen sind auch 80 Jahre später noch aktuell. Daher sollten wir an diesem "Tag der Befreiung" vielleicht mal darüber reden.

 
"Die Mörder sind unter uns"

Deutschland (Sowjetische Zone) 1946

87 Minuten, s/w

R + B: Wolfgang Staudte

D: Hildegard Knef (Susanne Wallner)

Ernst Wilhelm Borchert (Dr. Hans Mertens)

Arno Paulsen (Ferdinand Brückner, Fabrikant und Hauptmann a.D.)

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